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Anwendungshinweise

1. Allgemeines

Bei der Verarbeitung von SurACer® 4450 ist die Einhaltung der Kriterien

  • Lagerung
  • Mischungsverhältnis
  • Vermischen der Komponenten 1 und 2
  • Topfzeit
  • Aushärten

erforderlich.

2. Lagerung

Während der Lagerung und des Transports von SurACer® 4450 bei niedrigen Temperaturen (unter 20° C) können sich beide Komponenten in ihrer Viskosität verändern. Die Komponente 1 kann auskristallisieren. Das ist kein Qualitätsmangel! Vor dem Gebrauch müssen deshalb beide Komponenten durch Erwärmung (auf einer Wärmeplatte, einer Heizung oder im Wasserbad) bis maximal 40° C homogenisiert werden. Erst danach kann ein Mischen der Komponenten erfolgen.

3. Mischungsverhältnis

vorkonfektioniert, dass bei vollständiger Entleerung der gelben Flaschen in die blaue Flasche das geforderte Mischungsverhältnis erzielt wird. Es ist aber auf die vollständige Entleerung der gelben Flasche durch mehrmaliges Rückspülen mit einem Teil der Mischung zu achten.
Die Gebindegrößen 5 kg und 15 kg bestehen jeweils aus einem weißen Kanister (Komponente 1) und einem blauen Kanister (Komponente 2). Bei diesen Gebindearten sollte die Einwaage und Mischung der Komponenten unbedingt in einem separaten Einwäge- und Mischbehälter durchgeführt werden.
Die Einhaltung des exakten Mischungsverhältnisses ist die entscheidende Voraussetzung für die Erzielung der angegebenen Produktqualitäten für das ausgehärtete Doming-Material. Bei Abweichungen von diesem vorgegebenen Verhältnis kommt es zu Oberflächendefekten und -klebrigkeit bis hin zu unvollständiger Aushärtung.

4. Vermischen der Komponenten 1 und 2

Einwäge- und Mischbehälters mit einem Volumen von 500 oder 1000 ml oder zum direkten Rühren in der blauen Flasche der Komponente 2 eingesetzt werden. Beim Einsatz des Einwäge- und Mischbehälters mit einem Volumen von 1000 ml und insbesondere 5000 ml sollte der Ankerrührer Verwendung finden. Beide Rührer können mit Hilfe eines geeigneten Akkuschraubers betrieben werden.

Achtung!

Bei unzureichender Vermischung beider Komponenten und/oder bei sichtbaren Lufteinschlüssen in Form von Luftbläschen, kommt es zu leicht erkennbaren Qualitätseinbußen im Doming-Endprodukt, z. B. Fehler in der Oberfläche, wie Kreise, Ringe, Stäbe, Schlieren u. ä., die nach dem Aushärten sichtbar werden.
Wir möchten aufgrund von negativen Praxisergebnissen auf dieses Problem hinweisen. Im Rahmen unseres Qualitätsmanagementsystems hat sich herausgestellt, dass hier die häufigsten Fehlerquellen zu finden sind.

5. Topfzeit

und 2 die Mischung bei der angegebenen Lagerbedingung noch nach 5 Tagen verarbeitbar ist.

Ist das SurACer® 4450 nach überschreiten der Topfzeit noch dosierbar und härtbar, kann es für die Doming-Herstellung genutzt werden. Dazu sind unbedingt Vorversuche erforderlich. Die Verwendung erfolgt in diesem Falle unter Ausschluss der Garantie.

6. Aushärten

Es muss ein weiterer Härtevorgang angeschlossen werden. Die Bestrahlungszeit muss dann schrittweise verlängert werden. Danach ist die Prüfung auf vollständige Aushärtung erneut durchzuführen.
Wir helfen Ihnen gerne bei Ihrer Problemlösung und erwarten im Bedarfsfall gerne Ihre Anfrage. Unsere anwendungstechnische Beratung in Wort und Schrift erfolgt nach bestem Wissen und gilt als unverbindlicher Hinweis, auch in Bezug auf etwaige Schutzrechte Dritter. Diese Beratung befreit den Anwender unserer Doming-Produkte jedoch nicht von der eigenen Prüfung für den beabsichtigten Einsatzzweck. Eine eventuelle Haftung bezieht sich lediglich auf den Wert der von uns gelieferten und vom Anwender eingesetzten Produkte. Selbstverständlich gewährleisten wir die einwandfreie Qualität unserer Produkte, entsprechend unserer Verkaufs- und Lieferbedingungen.

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